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Alle unter einem Dach – So klappt die tierische WG (nicht) | miDoggy Parade

Tierische WG? Klingt super! Funktioniert nur nicht. Aber eigentlich ja doch irgendwie. 😉
Die miDoggy Community hat dazu aufgerufen aufzuschreiben wie das funktioniert, mit mehreren Tieren zusammen zu wohnen.

Katze schläft

Pünktchen – die Seelenkatze

Hund fängt Leckerei

Aileen – das kleine Monster

 

Zuerst zog die Katze ein

Tja… damals als meine Katze Pünktchen bei mir einzog wohnte ich alleine mitten in der Stadt Flensburg in einer 2-Zimmer Wohnung. Ich wusste da noch nicht, dass auch bald ein Hund an meiner Seite sein würde. Hätte ich das geahnt… Ich hatte keine Zeit für einen Hund (den ich mir schon immer wünschte) und mit Katzen kannte ich mich schließlich auch schon etwas aus, bin ich doch mit einer der fiesesten Sorte groß geworden. 😉 So kam es, dass recht spontan (ich wollte doch im Tierheim nuuuuuuur mal gucken) das kleine Pünktchen bei mir einzog. Einer sehr ruhige, zurückhaltende und eher ängstliche Katze. Es dauerte bis sie nach und nach auftaute, aber dann entwickelte sie sich rasend schnell zu meiner Katze. Sie ist sehr auf mich bezogen. Pünktchen war völlig unkompliziert und beim Einzug auch bereits 8 Jahre alt. Sie ist auch nicht besonders verrückt (die Katze meiner Schwester nämlich schläft auch schon einmal im Waschbecken).

Dann zogen wir um, in ein Haus zum Mann. An den Mann gewöhnte sie sich mit der Zeit, aber so richtig anfreunden konnte sie sich mit seiner unruhigen Art nicht. Das ruhige Frauchen war ihr immer lieber. Und der Platz auf dem warmen Holz auf dem Aquarium. Sie war etwa 2 Jahre bei mir, als ich beschloß noch einen hündischen Mitbewohner dazu zu holen.

Wie genau der Hund einzog könnt ihr hier nachlesen

Katze in großem Hundebett

Frauchen! Das Bett ist aber ein bisschen groß für mich oder?

Klappt die tierische WG?

Wie das ganze mit Hund und Katze klappen sollte wusste ich zu Anfang nicht, denn vom Hund wusste ich nicht allzu viel. Aber da wir viel Platz haben, sollte es auch kein Problem sein beide voneinander zu trennen. Aktuell lebt die Katze im Obergeschoss des Hauses, dort wo unter anderem unser Schlafzimmer ist. Aileen traut sich die Treppe nicht hoch, denn es ist eine offene Holztreppe. Also hat Pünktchen es oben entspannt, denn sie weiß der böse, gefährliche, blutrünstige Hund kommt nicht hoch. 😀 Aileen hat unten ihren Platz und sie stört es auch nicht Nachts ihre Ruhe vor uns zu haben und schläft entspannt alleine unten (in ihrem Bett / auf dem Sofa).

Schade finde ich, dass Pünktchen so relativ viel allein ist oben und nicht mehr auf ihrem Lieblingsplatz auf dem Aquarium liegen kann. Sie könnte ja, aber sobald sie eine Hundetatze auf dem Boden hört dreht sie um, wenn sie mal ein paar Schritte nach unten wagt. Aber wir kuscheln immer viel am Abend und spielen auch mal, wenn sie sich darauf einlässt.

Inzwischen denke ich, dass die beiden wohl keine Freunde mehr werden. Ich hoffe es allerdings immer noch, dass die Katze sich mal eines Tages traut und sich auf das „große“ fellige Monster einlässt. Denn ich glaube Aileen kann lernen Pünktchen zu akzeptieren. Sie müssen ja nicht kuscheln. Nebeneinander her leben in einer tierischen WG und sich nicht jagen würde mir reichen. 😉

Hund im Bett unter Bettdecke

Aileen im Bett bei unserem Urlaub bei meiner Familie

Unterschiedliche tierische Mitbewohner

Grundsätzlich bin ich glücklich mit beiden, denn: Pünktchen sucht viel Nähe, kuschelt mit mir, raubt mir manchmal meinen Platz auf dem Kopfkissen und ist einfach meine Seelenkatze (gibt es doch auch oder?). Aileen hingegen sucht auch oft Abstand, legt sich in den Flur um ihre Ruhe zu haben und kuscheln findet sie nur kurzzeitig gut, dauerhaft muss sie das nicht haben. Ich hätte kein Problem sie mit in mein Bett zu nehmen, weiß aber, dass sie nach kurzer Zeit das Weite suchen würde, weil sie ihre Ruhe will. Das ist völlig in Ordnung für mich, sie bedeutet mir unglaublich viel und ich sehe ja oft, an kleinen Dingen wie wichtig ich für sie bin. Auch ohne stundenlanges geknuddel auf dem Sofa. 😉 Manche sind halt so.

Im Übrigen leben neben Hund und Katze im Haus auch noch zwei weitere Katzen draußen. Eine dritte ist vor einiger Zeit verstorben, bei der hatte Aileen sogar einmal friedlich die Nase im Fell. 🙂 Diesen begegnen wir also immer, wenn wir das Haus verlassen und die werden abwechselnd ignoriert und auch gern mal verjagt – je nach Tagesverfassung, Tageszeit oder Position der Katzen (wehe die sitzen unter einem der Autos!). Außerdem leben auch noch zwei Kaninchen im Garten in ihrem Gehege, die sehen für Aileen aber auch einfach zu schmackhaft aus…. Aileen ist aber nie alleine im Garten, sondern nur mit mir zusammen und inzwischen findet sie die gar nicht mehr so interessant. Und den Fischen im Teich draußen und drinnen im Aquarium schenkt sie keine Beachtung.

Vielleicht hat jemand den ultimativen Tipp wie das mit Hund und Katze als eine tierische WG doch noch klappen kann? Wie funktioniert das bei Euch? Habt Ihr ähnliche „Probleme“?

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